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Der zweite Weg
Markus Wachsmuth (Stahl Unterwellenborn) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück
Gäbe es eine Wahl zum Thüringer Bogensportler des Jahres -
Die rasante Entwicklung des in Mellenbach-
Die Entwicklung des Südostthüringers ist ein Beleg dafür, dass der sogenannte zweite Weg hin zu Spitzenleistungen in einer olympischen Disziplin nicht der schlechtere sein muss. Erst mit 14 Jahren kam Wachsmuth bei einem Schützenfest im Heimatort eher zufällig zum Bogenschiessen. "So groß ist das Sportangebot bei uns ja nicht. Es hat mir einfach Spaß gemacht." Sein erster Übungsleiter Helmut Acker brachte ihm in Mellenbach die Grundlagen des Sports bei. Wegen der besseren Trainingsbedingungen in Könitz wechselte der 1,70m große Fußballfan 2006 den Verein, wurde auf Anhieb Landesmeister. Auch beim Sichtungsschiessen des Schützenbundes macht er auf sich aufmerksam, war den Verantwortlichen für den Beginn einer leistungssportlichen Laufbahn an der Sportschule in Jena aber bereits etwas zu alt. Die intensive Belastung sollte auch im Bogensport möglichst schon im Schüleralter beginnen.

Trotzdem wollte Markus Wachsmuth gern an die Eliteschule des Sports. Mal waren es jedoch die schulischen Leistungen, dann ein Veto der Eltern und zuletzt die sportliche Qualifikation beim entscheidenden Ranglistenturnier, woran der Wechsel in die Saalestadt zum neuen Schuljahr letztlich scheiterte. Markus zeigte aber, angestachelt von seinen Heimtrainern, die einzig richtige Reaktion. Er trainierte erst recht fleißig weiter und schaffte tatsächlich die Qualifikation für die WM. Von da an hatte Wachsmuth richtig "Feuer gefangen".
Gut möglich, dass Wachsmuth die Trainingsbedingungen bei Nachwuchs-
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